Bundeskonferenz: Die Zeitenwende gestalten

Bundeskonferenz: Die Zeitenwende gestalten

3. Juni 2021

Wie können junge Menschen unterschiedlicher Biografien und Hintergründe die Gesellschaft in der sie leben mitgestalten und partizipieren? Das Thema “Zeitenwende: Wie wir unsere Gesellschaft verändern” ist das Thema der 10. JIK-Bundeskonferenz. Dieses Jahr pandemiebedingt nicht komplett digital, sondern in hybrider Form.

Berlin, 28. Mai 2021 – Im Jubiläumsjahr der Jungen Islam Konferenz findet an diesem Wochenende die zehnte Bundeskonferenz als hybride Veranstaltung statt. Das Motto in diesem Jahr: Zeitenwende. Wie in jedem Jahr werden vierzig junge Menschen unterschiedlicher Biografien und Hintergründe aus ganz Deutschland an drei Tagen mit Politiker*innen, Wissenschaftler*innen und Aktivist*innen darüber sprechen, in welcher Gesellschaft sie leben wollen und wie gesellschaftliche Veränderungen – trotz Konflikten – gelingen können.

Eröffnet wird die Konferenz am heutigen Freitag, 28. Mai 2021, von Dr. Asmaa Soliman, Leiterin der Jungen Islam Konferenz. Im Anschluss hält der Soziologe und Bestsellerautor Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani eine Keynote zu seinem Buch ‚Das Integrationsparadox‘. Zudem findet als presseöffentlicher Teil eine Podiumsdiskussion statt, in der die Teilnehmenden mit Politiker*innen von vier Parteien darüber sprechen, wie es Politik gelingt, die verschiedenen Bedürfnisse und Interessen in einer Migrationsgesellschaft zu vertreten und zu repräsentieren. Die Konferenztage am 29. und 30. Mai widmen sich aktuellen Debatten um Identitätspolitik, Rechtspopulismus und Queerness im Islam und finden rein digital statt. Zu den Speaker*innen der diesjährigen Konferenz gehören unter anderem die Rechtsextremismusexpertin Natascha Strobl und die Politiker*innen Konstantin Kuhle (MdB FDP), Tessa Ganserer (MdL, Grüne Bayern), Ferat Ali Kocak (Die Linke Neukölln) und Jessica Rosenthal (Bundesvorsitzende der Jusos). Die Politiker*innen stehen heute im Anschluss an die hybrid stattfindende Podiumsdiskussion auch für Interviews zur Verfügung.

Dr. Asmaa Soliman sieht die Zeitenwende als große Chance für eine stets wachsende, vielfältige Gesellschaft. „Auch wenn Veränderungen für viele zunächst mit Ängsten und Unsicherheiten verbunden sind, sind sie wesentlich für die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Auf der JIK Bundeskonferenz sprechen junge Menschen darüber, wie sie ihre Gesellschaft in Zukunft mitgestalten möchten und welche gesellschaftlichen Veränderungen wir brauchen, um alle Perspektiven miteinzubeziehen.

Für Elif Bayat, Mitglied des jungen Gremiums, das die Bundeskonferenz organisiert, ist „das Herz der Bundeskonferenz die gelebte Vielfalt mit ihren unglaublich ermunternden und inspirierenden Teilnehmenden und Gästen. Die Zeiten ändern sich und damit auch die Gesellschaft. Diesem Phänomen gehen junge Menschen bei der JIK auf den Grund und suchen Antworten auf den Wandel und den Zeitgeist.“

Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier.

Über die Junge Islam Konferenz: Die Junge Islam Konferenz (JIK) ist eine Dialogplattform für junge Menschen, die sich mit Fragen des konstruktiven und gleichberechtigten Zusammenlebens in der Migrationsgesellschaft auseinandersetzen. Ziel ist es, junge Menschen dazu zu befähigen, an gesellschaftlichen und politischen Diskursen teilzunehmen und eine inklusive und vielfältige Gesellschaft aktiv mitzugestalten.

Die Junge Islam Konferenz wurde 2011 in Berlin als Projekt der Humboldt-Universität und der Stiftung Mercator gegründet. Seit Oktober 2019 sie ein eigener Programmbereich der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa. Die Bundeskonferenz wird gefördert von der Bundeszentrale für Politische Bildung und der Stiftung Mercator.

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