Hintergrund

Hintergrund

Die Junge Islam Konferenz ist ein Projekt der MUTIK gGmbH und der Humboldt-Universität zu Berlin und wird durch die Stiftung Mercator gefördert. Sie wurde 2011 in Berlin gegründet.

Wir sind kein religiöses Projekt und kein Forum nur für Muslime.

Aber unsere Ausrichtung ist im Namen erkennbar: Es geht um islambezogene Themen. Doch unsere Arbeit weist über den Religionsaspekt hinaus. Im Fokus steht der Umgang mit Differenz, die Akzeptanz von Diversität und die Zugehörigkeit, das heißt unser Zusammenleben in Deutschland.

Wir greifen die aufgeregte, emotional geführte öffentliche Debatte auf und führen sie in einem geschützten Raum weiter. Wir setzen uns ein für eine Versachlichung der Thematik.

Wir leisten einen Beitrag für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wir kommunizieren so, dass unterschiedliche Standpunkte möglich sind:

  • Die Idee: Junge Leute sprechen miteinander und wir bieten dafür den Rahmen.
  • Die Balance: Muslime als Muslime ansprechen, ohne sie auf ihr „Muslimischsein“ zu    reduzieren. Dabei ist uns besonders wichtig, nicht nur Muslime zu erreichen
  • Die Haltung: Wir pflegen eine einbindende, konstruktive Grundhaltung.

Wir richten uns an alle Interessierten von 17 bis 25 Jahren. Diese Generation ist am stärksten von Veränderungsprozessen betroffen – und gestaltet unsere Gesellschaft maßgeblich mit.

Islam ist ein politisch bedeutsames Thema und wird auch weiterhin in Deutschland von hoher Relevanz bleiben. Der Weg zur Selbstverständlichkeit ist ein gesellschaftlicher Aushandlungsprozess, zu dem wir einen Beitrag leisten.