Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Die JIK Berlin findet jährlich seit 2013 statt. Sie ist ein Projekt der MUTIK gGmbH und der Humboldt-Universität zu Berlin, gefördert durch die Stiftung Mercator. Das Projekt wird durchgeführt in Kooperation mit der Beauftragten des Berliner Senats für Integration und Migration.

Seid ihr ein Jugendforum der muslimischen Organisationen?

Nein. Wir sind kein religiöses Projekt und kein Forum nur für Muslime. Aber unsere Ausrichtung ist im Namen erkennbar: Es geht um islambezogene Themen. Doch unsere Arbeit weist über den Religionsaspekt hinaus. Es geht um den Umgang mit Differenz, um die Akzeptanz von Diversität. Und um Zugehörigkeit. Es geht um unser Zusammenleben in Deutschland.

Wir richten uns an alle Interessierten von 17 bis 25 Jahren. Diese Generation ist am stärksten von Veränderungsprozessen betroffen – und gestaltet unsere Gesellschaft maßgeblich mit.

Was sind eure Themen?

Unsere Themen sind so vielfältig wie wir selbst.

Das sind Fragen und Themen, wie wir sie uns stellen:

  • Was ist der Unterschied zwischen Heimat und Herkunft?
  • Was bedeutet Religiosität in der Öffentlichkeit?
  • Was sind Stereotypen und wie erleben wir sie?
  • Was sind Zuschreibungen und wie begegne ich ihnen?
  • Sexuelle Belästigung (ohne Zuschreibungen)
  • Was ist die Rolle von Jugendverbänden?
  • Vermischung von Religion, Kultur und Herkunft
  • Herkunft entscheidet nicht über Meinung
  • Abgrenzung, Ausgrenzung, Zugehörigkeit…
  • Homophobie, Antisemitismus, Atheismus …

Seid ihr eine Konferenz?

Wir sind mehr als eine „Konferenz“. Unsere Konferenzen sind unsere wichtigsten Treffpunkte. Sie funktionieren dreistufig:

  • Raum für Wissensgewinn (auch für Laien ohne Vorwissen)
    (Input, Reader, Vorbereitungsseminar)
  • Planspiel (z.B. zum Thema Moscheenbau, Partizipation, andere Meinungen einnehmen)
  • Dialogforum (Open Space, Kick-off für die Netzwerkbildung vor Ort, damit die Teilnehmenden aktiv bleiben).

Wie werden Teilnehmende für Länder- und Bundeskonferenzen ausgewählt?

Wir bemühen uns die Gruppe möglichst paritätisch zu besetzen, damit sich die Diversität unserer Einwanderungsgesellschaft auch in den Teilnehmer*innen widerspiegelt. Je heterogener die Gruppe, desto mehr Reibungspunkte kann es geben. Wir möchten Probleme offen behandeln und Lösungen finden. Wir fassen die Themen so, dass wir nicht nur Gleichgesinnte ansprechen. Es geht um das Hinterfragen eigener Standpunkte. Wir regen dazu an, andere als die eigenen Perspektiven einzunehmen.

Muss ich an allen Konferenztagen teilnehmen?

Ja. Damit sich die Konferenz für Dich und für die anderen Teilnehmenden lohnt, ist es wichtig, dass Du an allen Terminen Zeit hast und an dem Tagungsprogramm teilnimmst. Wir haben immer viel vor und möchten mit verschiedenen Methoden und Angeboten möglichst viel Austausch ermöglichen, gemeinsam diskutieren und dabei Deine Bedürfnisse, Fragen und Ideen berücksichtigen. Wer nicht da ist, kann nicht mitgestalten. Deshalb ist wichtig, dass Du Dir die Zeit nimmst, um an allen Terminen mitzumachen.

Ich möchte mich bei der Jungen Islam Konferenz engagieren – wie mache ich das?

Wir sind mehr als eine Konferenz. Wir sind ein Netzwerk von mehr als 500 ehemaligen Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmern, die das ganze Jahr über aktiv sind. Das Netzwerk lebt von euren Ideen und euren Engagement. Bring dich ein und starte eine Aktion, wir helfen dir gerne dabei. Nimm einfach Kontakt zu uns auf!