Bundeskonferenz 2013

Bundeskonferenz 2013

2013 fand die bundesweite Junge Islam Konferenz im Vorfeld der Deutschen Islam Konferenz statt. Etwa 40 Jugendliche aus ganz Deutschland trugen hier ihre Ideen zusammen und formulierten einen gemeinsamen Empfehlungskatalog an Politik und Öffentlichkeit. Dieser beschäftigt sich mit den inhaltlichen Schwerpunkten der Deutschen Islam Konferenz und wurde dem Bundesinnenminister überreicht.

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck empfing die Teilnehmenden der Bundeskonferenz im Schloss Bellevue zu einem Gespräch über das Zusammenleben von Muslimen und Nicht-Muslimen in Deutschland.

Im Anschluss kamen die Jugendlichen zu einer Diskussion mit Parteivertretern im Bundeshaus des Bundesinnenministeriums zusammen.

Nach den Begrüßungen durch Bernhard Lorentz und Thomas Herzog, ehemal. Ministerialdirigent im Bundesministerium des Innern, führte Prof. Dr. Naika Foroutan, die mit ihrem Forschungsteam an der Humboldt-Universität zu Berlin das Projekt wissenschaftlich verantwortet, in die Ziele der Konferenz ein. Danach kamen die Teilnehmer, moderiert durch Esra Kücük, ehemal. Projektleiterin der Jungen Islam Konferenz, ins Gespräch mit Volker Beck, Bündnis 90/Die Grünen, Sevim Dagdalen, ehemal. Integrationspolitische Sprecherin DIE LINKE, Armin Laschet, ehem. Stellvertreten der Bundesvorsitzender der CDU, Mechthild Rawert, Mitglied der Bundestagsfraktion der SPD, und Serkan Tören, ehemal. Integrationspolitischer Sprecher der FDP.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie der Dialog zwischen Staat und Muslimen in Zukunft auf Bundesebene gestaltet werden kann.

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