Richtig solidarisch?! Chancen, Herausforderungen und Grenzen

Richtig solidarisch?! Chancen, Herausforderungen und Grenzen

Do, 28.01. 15:45 Uhr

Solidarisch sein – klingt einfacher als es manchmal in der Umsetzung sein kann.

Hält man zusammen aufgrund gleicher Überzeugungen und geteilter Werte oder ist es ein Gefühl von Zusammengehörigkeit, das die Menschen füreinander Eintreten lässt? Wie kann man*frau “richtig solidarisch” sein? Und gibt es vielleicht auch Grenzen der Solidarität?

Mit diesen und weiteren Frage beschäftigen wir uns in der gemeinsamen Veranstaltung der Jungen Islam Konferenz (JIK) und Minor. Nach einem theoretischen und philosophischen Einblick in das Thema “Solidarität in Praxis” beschäftigen wir uns in kleineren Workshop-Gruppen mit konkreten Ereignissen und Solidaritätsbewegungen in Deutschland – Halle/Hanau und Solidarität(en) im digitalen Raum.

Keynote: Dr. Serhat Karakayali (Leiter der Abteilung Migration am Dezim-Institut)

WS 1 Solidarität(en)und Resilienz – was uns stark macht
– mit Naomi Henkel-Gümbel (Nebenklägerin im Halle-Prozess) 

Der Umgang mit antisemitischen und/oder rassistischen alltäglichen Erfahrungen z.B.  die terroristischen Anschläge in Halle, Hanau, Mölln usw. fordern uns heraus Solidarität neu zu gestalten. Dabei helfen auch Engagement und die Erfahrung von Solidarität. Ein Beispiel dafür ist das gemeinsame Engagement von Überlebenden der Anschläge von Halle und Hanau. Wir wollen überlegen, was jede*r von uns tun kann, um Solidarität zu leben.

WS 2: Solidarität(en) in digitalen Räumen
– mit Benjamin Fischer (Alfred Landecker Stiftung)

Digitale Teilhabe, Solidarität im Netz und Tech 4 Good: Was es bedeutet digitale Räume mitgestalten zu dürfen, wie das gelingen kann und warum es hierfür junge Menschen braucht. Dabei geht es um praktische Ansätze, Erfahrungen und einen Austausch von Ideen.

WS 3: (Un)Solidarität in den feministischen Bewegungen
dieser Workshop kann aus organisatorischen Gründen leider doch nicht stattfinden. Bitte melden Sie sich nur für WS I oder II an. 

Datum: 28.01.2021
Zeitraum: 15:45 – 19:15 Uhr
Ort: Online (Zoom)

Als Dialogforum für junge Menschen greift die Junge Islam Konferenz Fragen zu einem konstruktiven und gleichberechtigten Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft auf. Die JIK behandelt Themen wie Pluralität und Zugehörigkeit, leistet Bildungsarbeit und ermöglicht Perspektivwechsel zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Hintergründe und Erfahrungen.
Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung wird von einem interdisziplinären und interkulturellen Team getragen. Vielfältig, engagiert und wissenschaftlich fundiert arbeiten wir mit und für gesellschaftlich marginalisierte Gruppen. Wir sind bundesweit und transnational aktiv in der Forschung, Programm- und Projektberatung, Weiterbildung, Netzwerkarbeit und Modellprojektentwicklung. Das Projekt Demokratie, Religion und Vielfaltsdiskurse beschäftigt sich damit, wie diese Themen (inter-)religiösen Communities ausgehandelt werden können.

Informationen zu Impulsvorträgen und Workshops folgen in Kürze. 

Anmeldung bis zum 25.01.2021 per Mail an
Tanja Berg <t.berg@minor-kontor.de> oder
Seren Başoğul <s.basogul@j-i-k.de>
mit dem Inhalt: Vorname & Nachname, dein Wunsch-Workshop und deine Antwort auf folgende Frage “Welche Solidarität hat dich beeindruckt und warum?”

Anmeldebestätigungen werden am 26.1.2021 verschickt.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Stiftung Mercator und der Bundeszentrale für Politische Bildung. 

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