Yallah lass reden!

Yallah lass reden!

Es handelt sich um eine interne Community-Veranstaltung.
01.12.2020 von 18:30 – 20:00 Uhr

Die Covid-19 Pandemie hält die Welt seit Monaten in Atem. Studien zeigen: Minderheiten und gesellschaftlich strukturell Benachteiligte sind um ein Vielfaches höher von deren Auswirkungen der Pandemie betroffen. Sei es ökonomisch, wie auch gesundheitlich. Historisch gesehen, werden mit Ausbrüchen von Pandemien häufig rassistische, diskriminierende und damit pauschalisierende Ressentiments gegenüber eben diesen Minderheiten geschürt, die zu weiterer Stigmatisierung, Hass und Ausgrenzung führen.

In den 1970er und 1980er Jahren führte das sogenannte HI-Virus in den USA ebenfalls zu solch einer gesellschaftliche Ausgrenzung. Damals von homosexuellen Männern. Anders als heute, tabuisierten Politik und Medien lange das Thema Aids und blockierten somit die Etablierung präventiver Maßnahmen.

Anlässlich des Weltaidstages am 01. Dezember wollen wir über als JIK Netzwerk über die Themen HIV und Aids sprechen. Hierzu haben wir in unser Community-Format „Yallah, lass reden!“ Kelly Cavalcanti eingeladen. Es soll in einem Vortrag im Gespräch mit dem Netzwerk-Mitglied Kyra zunächst um Grundwissen zum Thema Aids und HIV gehen – zur Historie, wie auch aktuellen Zahlen. Wir wollen vor allem auch darüber diskutieren, inwiefern das Virus ein Stigma für die queere Community war und ist.

Das Treffen bleibt JIK-intern. Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid.

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