Medienakademie

Neue Narrative, Neue Perspektiven

Islam und Muslim*innen sind laufend Gegenstand von medialer Berichterstattung. Nicht selten kommt es dabei zu stereotypen Darstellungen, durch die sich junge Muslim*innen falsch repräsentiert fühlen. Ein Grund dafür ist, dass wir häufig nur die Perspektive derjenigen lesen und hören, die nicht selbst von den ausgrenzenden Diskursen betroffen sind. Wessen Stimmen werden gehört, wer wird in der Debatte ernst genommen und wer fremdbestimmt? Und was können wir gegen einseitige Berichterstattung tun? Wir wollen speziell muslimisch gelesene und BIPoC Netzwerkmitglieder*innen dazu ermutigen, selbst redaktionell tätig zu werden und den Umgang mit Presse und Medien zu erlernen. Das Ziel: Medienbilder selber machen.

In der Medienakademie M.AKA erlernen neun muslimisch gelesenen Netzwerkmitglieder, begleitet von Expert*innen, journalistisches Schreiben, redaktionelle Arbeit und den Umgang mit Presse. Zusätzlich zu den inhaltlichen und praktischen Inputs sollen sie auch selbst redaktionell tätig werden und gemeinsam ein Magazin erarbeiten. Die Themen legen sie selbst fest.

Das sind die Teilnehmer*innen der Medienakademie:

Nursima (23):  studiert Erziehungs- und Islamwissenschaft in Köln und beschäftigt sich dabei vor allem mit Medienpädagogik in der interkulturellen Jugendarbeit. Sie liebt Eis und hat eine Schwäche für Andalusien.

Ademir (25): isst nicht gerne Eis und bekommt überall eine Reisemelancholie, außer wenn er in Bosnien ist. In Berlin ist er zuhause, er tanzt gerne und spiel Impro-Theater. Ademir ist Jurist und promoviert gerade in Verfassungsrecht.

Nuriani (28): ihre Freund*innen beschreiben sie als herzlich und abenteuerlustig. Sie ist ein Katzen-Fan, reist gerne in die Berge und mag Möhrenkuchen und Lasagne am liebsten. Der beste Kinderfilm war für sie Mulan.

Ahmad (26): wohnt in Marburg, wo er Neurowissenschaften studiert. Er isst besonders gerne das arabische Gericht Molokhiye, hat eine Hundephobie, mag dafür aber Katzen und singt sehr gerne.

Maryam (25) hat viel Freude am kreativen Arbeiten, malt daher gerne mit Wasserfarben oder designt Social Media Inhalte. Sie liebt Haselnusseis und Pizza – die sie gerne auch selbst macht. Sie studiert an der Uni Bonn Soziologie, wohnt aber – danke Corona – noch in Hamburg.

Lamja (22): lacht über ihre eigenen Witze als erste, liebt Hitze und will vielleicht auch deswegen unbedingt mal nach Indonesien. Um sich zu entspannen tanzt sie und Käsekuchen mag sie am liebsten. In Koblenz studiert sie Psychologie und Soziologie.

Khaled (23): studiert in Leipzig Soziologie und verbrachte seine bisherige Corona-Zeit mit der Suche nach der perfekten Eierschecke (gefunden in Pirna). Sein nächstes Corona-Projekt: Haare lang wachsen lassen und Dostojewski lesen.

Bensu (22) liebt jegliche Gerichte mit Nudeln, powert sich gerne beim Tischtennis, Badminton und Basketball aus und braucht keinen Spiegel, um sich zu schminken. Aktuell macht die gebürtige Berlinerin ein Vollzeitpraktikum in einer Anwaltskanzlei.

Tuba-Rahmann (23): mag keine Schlangen, dafür Pandas und Deeptalk. Irgendwann würde sie gerne mal nach Ghana reisen. Sie studiert islamische Theologie in Tübingen.

© Julius Matuschik

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